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Wirtschaftszweige mit den größten absoluten Fachkräfte-Engpässen in Oberösterreich im Jahr 2017, 2020 und 2030. Quelle: Fachkräftemonitor 2017

Der Fachkräfteengpass verschärft sich bis zum Jahr 2030 auf 121.000

17.08.2017

Die aktuelle Auswertung des Fachkräftemonitors für OÖ (www.fachkraefte-ooe.at) zeigt: Der Wirtschaft werden in Oberösterreich im Jahr 2030 rund 121.000 Fachkräfte fehlen. Das sind siebenmal so viele wie derzeit. „Zwar kommt es bis zum Jahr 2020 noch zu einer Steigerung des Fachkräfteangebots, da jedoch die Nachfrage in den kommenden Jahren stärker wachsen wird, vergrößert sich die Fachkräftelücke und geht dann immer weiter auf“, erklärt Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl.


Drei Männer halten gemeinsam ein Schild und blicken in die Kamera.
V.l.: Gerhard Straßer (Landesgeschäftsführer AMS OÖ), Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl und DI (FH) Werner Pamminger (Geschäftsführer Business Upper Austria) Foto: Land OÖ/Daniel Kauder

Qualifizierungsverbund Digitale Kompetenz sichert Wettbewerbsfähigkeit der oö. Unternehmen

21.06.2017

Digitale Kompetenz ist eine Schlüsselqualifikation, um die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen zu sichern. Mit dem neuen „Qualifizierungsverbund Digitale Kompetenz" soll nun der österreichweit erste Verbund geschaffen werden, der explizit digitale Aspekte in die berufliche Aus- und Weiterbildung bringt. Er richtet sich vorwiegend an produzierende und produktionsnahe Unternehmen und ist Teil der „Leitinitiative Digitalisierung" des Landes, die Oberösterreich fit für die digitale Zukunft machen soll.


Dem Fachkräftemangel mit Ideen und Engagement begegnen

25.11.2016

Der Wirtschaftsstandort Oberösterreich leidet unter einem immer drängenderen Fachkräftemangel. Mehr als 14.000 Jugendliche im Alter von 15 Jahren stehen Jahr vor Jahr vor der wichtigen Entscheidung, welche berufliche Laufbahn sie anstreben. Neben verschiedenen Schulwegen steht auch die Lehrausbildung in über 200 Berufen zur Wahl. „Diese ist für die Jugendlichen aber leider nicht immer die erste Wahl“, beklagt LAbg. Doris Hummer den Umstand, dass die duale Ausbildung zwar weltweit geachtet wird, bei den Jugendlichen und deren Eltern allerdings nicht das ihr zukommende Image hat. „Dazu kommen die geburtenschwachen Jahrgänge, der Konkurrenzkampf der Betriebe untereinander um die besten Köpfe und für die Regionen außerhalb des Zentralraums auch die Sogwirkung der großen Städte und die vermeintlich attraktiveren Großunternehmen.“ Dieser Trend zeigt sich in allen Regionen.


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